Neue Option bei Rückenmarkverletzung

SO BESCHREIBT DER FOCUS IN EINEM BERICHT

Eine neue Nanotechnologie konnte in Zukunft Querschnittslähmungen als Folge von Rückenmarksverletzungen verhindern. Normalerweise konnen in geschädigtem Nervengewebe Nervenzellen und deren Axone neu auswachsen und somit die Funktion wiederherstellen.

Narbenbildung am Ort der Schädigung verhindert aber diese Regeneration. Forscher um Joh Kessler von der Northwestern University haben ein Nano-Gel entwickelt, das die Narbenbildung unterdruckt und den wachsenden Nervenzellen als Gerüst dient. Es hilft ihnen, über die beschädigte Stelle hinweg zu wachsen.

Das Gel wird flüssig ins Rückenmark injiziert und setzt sich dort von selbst zu einem Gerust aus Nano-Fasern zusammen. Mause mit einem Rückenmarksschäden, die mit diesem Gel behandelt wurden, konnten ihre Hinterbeine nach sechs Wochen deutlich besser bewegen als unbehandelte Tiere, berichten die Forscher im ≫Journal of Neuroscience≪ (Band 28 Seiten 3814 bis 3823)

So beschreibt der Focus in einem Bericht die Therapie der Zukunft: Reparatur-Set aus dem Embryo
Und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beschrieb bereits 2007 den Status der verfügbaren Technologien:

Nanotechnologie Pdf vom bsi.bund.de
Sicher lässt sich auch die Nanotechnologie in Kürze für Implantate aufbereiten, wie eine Mitteilung von gully.com verlautet, in der darüber berichtet wird, wie Transistoren aus Graphen elektrische Zellaktivitäten erfassen und somit nahezu prädestiniert sind für den Einsatz bei Querschnittsgelähmten. Der Strom würde dann von Polymersolarzellen mit extremer Lebensdauer geliefert:

Transistoren aus Graphen lesen die elektrische Zellaktivität
Hilfe versprechen ebenfalls makrophage Zelltherapien und systematische Polymergels, die eine Reparaturfunktion ausführen können. Auch Implantation nanostruktureller Elemente und Proteine oder Antikörper könnten eine Regeneration von Nervenenden stimulieren mit Hilfe Transistoren aus Graphen.
Diese Transistoren erfassen elektrische Zellaktivität und können diese an Nervenenden in Form von Impulsen weitergeben. Forscher aus München und Jülich haben Transistoren aus Graphen entwickelt, mit denen sie elektrische Signale aus Zellen mit einer hohen Auflösung aufzeichnen können.

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