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Hoffnung durch Forschung

Gerade in den letzten Jahren sorgt die Forschung für neue Hoffnung, die Querschnittsgelähmte fassen dürfen. Insbesondere in den USA und China wird an der Wiederherstellung der unterbrochenen Nervenenden geforscht und es konnten teils bereits Erfolge erzielt werden.

Denn letztlich kann eine Querschnittslähmung jeden treffen, selbst der ehemalige „Superman“ Christopher Reeve war nicht gefeit vor Querschnittslähmung und setzte sich nach seinem Reitunfall 1995 für die Forschung in Querschnittslähmungen ein und gründete ein spezielles Forschungszentrum.

Hoffnung durch Forschung

Er setze sich ebenso für die Forschung an Stammzellen ein, die er als zukunftsträchtige Heilmethode von Querschnittslähmungen sah. Unter anderem aus seinen Beiträgen zur Forschung sowie derer an medizinischen Instituten in den USA werden verschiedene neue Wege bei der Heilung der Lähmung gegangen. So kann ein Chip aus Graphen die elektrischen Signale von Nervenzellen erfassen und diese ans das neuronale Netz weiterleiten.

Ein derartiger Chip besteht aus Graphen, die auf einer Kupferfolie angeordnet sind. Auf dieser Kupferfolie ließen sich bereits künstlich Zellen menschlichen Gewebes züchten. Durch die auf dem Chip befindlichen Transistoren können die gezüchteten Zellen gesteuert werden. Derartige biolelektrische Chips eignen sich zur Implantation in Augen oder Ohren, um unterbrochene Nervenkonnektionen wieder zu verbinden.

Bruch + Leid + Wut + dann? ? HILFE!

Bei frisch entstandenem Bruch und gerade eingesetztem Querschnitt kann noch keine dauerhafte Diagnose gestellt werden, um welche Art der Querschnittslähmung es sich per definitionem –also per Definition –handelt. Dies kann deshalb nicht festgelegt werden, da es häufiger gerade in den ersten 6 Monaten nach dem Nervenbruch zu spontaner Regeneration des beschädigten Nervengewebes kommen kann. So sollen schon manche, die direkt nach dem Unfall weder Arme noch Beine bewegen konnten, einige Wochen oder Monate später aufrecht und selbständig gehend die REHA-Klinik verlassen haben.

Eine komplette und bindende Diagnosestellung ist also von daher erst nach dem Ablauf von insgesamt 6 Monaten aussagekräftig. Nach Ablauf dieser „Frist“, in denen Nervenenden heilen können, wird der Betroffene in die Kategorien Tetraplegie oder Paraplegie eingestuft und die auf Spontanheilung Hoffenden werde jeglicher Illusionen beraubt und sehen sich mit dem dauerhaft wahrenden, medizinischem „Urteil“ konfrontiert, das die Zukunft nachhaltig beeinflusst.

So kann kaum jemand, der nicht selber betroffen ist, die Tragweite und Konsequenz dieser dauerhaften, körperlichen Einschränkung nachempfinden und die Hilfslosigkeit, mit der sich Betroffene dieser –physischen – Hilfslosigkeit gegenüber stehen sehen. Marternde Zeiten, in denen der ehemaligen Mobilität nachgetrauert wird wechseln sich mit Wut über deren Verlust ab und können verbittern. Teils stösst man gerade in diesen Phasen Menschen, die einem nahe standen, mit ungerechtfertigter Ablehnung von sich und zieht sich in ein „Schneckenhaus aus Grimm und Groll“ zurück. Besser ist es, in diesen psychisch-kritischen Momenten, in denen Ängste sich mit Ärger konfrontiert sehen, seine Wut freien Lauf zu lassen um zerstörerische Effekte abzulassen.

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